Was ist Feng-Shui?
Die Grundlage des Feng Shui ist das Qi, die Lebensenergie, die jedes Lebewesen zum Existieren benötigt. Diese Energie findet in vielen Kulturen Erwähnung unter verschiedenen Bezeichnungen wie Prana, Orgon oder auch Äther.
Doch was ist Energie? Eine Form von Energie ist die Gravitation, welche die Planeten in ihren Umlaufbahnen um die Sonne hält. Die Gravitation des Mondes beispielsweise bewegt die Ozeane auf unserem Planeten und verursacht so Ebbe und Flut. Eine andere Form von Energie ist der Magnetismus, der das Magnetfeld der Erde ausmacht und uns vor den teilweise heftigen Sonnenstürmen oder Meteoriteneinschlägen schützt. Auch das Licht der Sonne ist eine Form von Energie.
Die Chinesen verstanden es schon vor mehreren tausend Jahren diese Naturkräfte zu erkennen und nutzbar zu machen durch Feng Shui. Diese uralte Wissenschaft ist über 3.500 Jahre dokumentiert. Ihr Beginn reicht jedoch noch wesentlich weiter zurück.
Der Begriff Feng Shui bedeutet Wind und Wasser. Stellen Sie sich das Qi als Wind oder Wasser vor. Wie es durch Ihre Räume fliegt oder fließt. Hat es einen guten Fluss oder staut es sich vielleicht irgendwo? Stagniert es eventuell in einem Zimmer, einer Ecke? Feng Shui ermöglicht dem Menschen das Qi in der Natur und in seinen Räumen optimal zu nutzen, denn er geht unweigerlich in Resonanz damit. Ein Raum kann Energie verleihen, aber auch rauben.
Qigong und Tai Chi etwa kultivieren das Qi des Körpers, Akupunktur verbessert einen gestörten Qi-Fluss über die Meridiane, Meditation verfeinert das Qi des Geistes und Feng Shui harmonisiert das Qi des Raumes.